Markt & Zahlen
Teil von Die Entwicklung des deutschen Creator-Markts analysieren
Veränderungen bei Auftraggebern systematisch erfassen
Briefings, Angebote und Aufträge vergleichbar dokumentieren, um Änderungen der Nachfrage im eigenen Creator-Geschäft zu erkennen.
Ob Auftraggeber andere Creator-Leistungen nachfragen, zeigt sich an vergleichbaren Anfragen, Angeboten und bestätigten Aufträgen. Ein neuer Begriff im Briefing ist noch kein Markttrend. Erfassen Sie, welche Leistung angefragt wurde, was tatsächlich beauftragt wurde und welcher Aufwand daraus entstand.
Vergleichbare Vorgänge erfassen
Wählen Sie einen Zeitraum, der zu Ihrem Auftragsrhythmus passt. Erfassen Sie auch abgelehnte und nicht zustande gekommene Anfragen. Sonst zeigt die Auswertung nur angenommene Arbeit.
Feld / Was festzuhalten ist
- Auftraggeber
- Branche sowie neue oder bestehende Beziehung; vertrauliche Namen bleiben intern
- Gewünschte Leistung
- Produktion, Veröffentlichung, Kundennutzung oder eine Kombination
- Ziel und Nachweis
- Erwartetes Ergebnis und verlangte Angaben für die spätere Auswertung
- Konditionen
- Termin, Fassungen, Freigaben, Vergütung und zusätzliche Nutzungen
- Ergebnis
- Kein Angebot, Angebot, Absage oder bestätigter Auftrag
- Tatsächliche Arbeit
- Aufwand und Änderungen nach Abschluss
Diese Felder sind eine Arbeitsvorlage. Sie ergeben keine repräsentative Befragung des deutschen Marktes.
Systematische Erfassung von Veränderungen bei Auftraggebern
- Zeitraum festlegenPassend zum eigenen Auftragsrhythmus (z. B. Quartal)
- Daten erfassenAuftraggeber, gewünschte Leistung, Ziel, Konditionen, Ergebnis, tatsächlicher Aufwand
- Abgelehnte Anfragen inkludierenUm verzerrte Aussagen zu vermeiden
- Trennung von Anfragen, Briefings und AbschlüssenKlare Unterscheidung für fundierte Entscheidungen
- Auswertung durchführenIdentifikation wiederkehrender Anforderungen und wachsenden Abstimmungsaufwands
Anfragen, Briefings und Abschlüsse trennen
Mehr Anfragen können auch von besserer eigener Sichtbarkeit stammen. Andere Briefings zeigen zunächst veränderte Wünsche der erfassten Kunden. Andere Abschlüsse zeigen, welche Wünsche unter Ihren Bedingungen tatsächlich gekauft wurden. Stellen Sie diese drei Beobachtungen getrennt nebeneinander.
Gedachtes Beispiel: Mehrere Marken fragen zusätzlich nach einer Anzeigenfassung. Das ist zunächst eine Beobachtung über gewünschte Nutzung.
Erst bestätigte Zusatzleistungen, ihre Vergütung und der Bearbeitungsaufwand zeigen, ob daraus für Ihr Geschäft ein tragfähiger Auftragsbestandteil wird. Klären Sie eine solche Nutzung im jeweiligen Auftrag, statt sie als bloße technische Kopie eines Posts zu behandeln.
Zählen Sie außerdem nicht jede E-Mail als neuen Auftraggeber. Eine Agentur kann Anfragen mehrerer Endkunden bündeln; derselbe Kunde kann wiederholt schreiben. Kennzeichnen Sie beides, damit die Zahl der Vorgänge nicht mit der Zahl der Auftraggeber verwechselt wird.
Vergleich von Anfragen, Briefings und Abschlüssen bei Auftraggebern
- Anfragen
- Häufigkeit von Nachfragen nach neuen Leistungen (z. B. Anzeigenfassung)
- Briefings
- Veränderte Wünsche der Kunden im Detail (z. B. zusätzliche Nutzungsrechte)
- Abschlüsse
- Bestätigte Zusatzleistungen mit Vergütung und Bearbeitungsaufwand
Die Veränderung begrenzt auswerten
Vergleichen Sie Perioden ähnlicher Länge und markieren Sie außergewöhnliche Kampagnen.
Fragen Sie: Welche Anforderung kehrt wieder? Bei welchem Wunsch folgen Aufträge statt nur Gespräche? Wo wächst unbezahlter Abstimmungsaufwand?
Daraus kann eine engere Leistungsbeschreibung, eine gesonderte Angebotsposition oder die Ablehnung unpassender Anfragen folgen.
Formulieren Sie das Ergebnis entsprechend seiner Grundlage: „In unseren erfassten Anfragen wurde diese Leistung häufiger verlangt.“ Für eine Aussage über alle deutschen Auftraggeber wären andere Daten nötig.



